Arzthaftungsrecht

Wie findet man eine gute Kanzlei für Arzthaftungsrecht? Ein auf das Medizinrecht spezialisierter Anwalt vertritt in der Regel ausschließlich das Recht der geschädigten Partei und niemals die Seite des Verursachers von Behandlungsfehlern, Fehldiagnosen oder gar Kunstfehlern.

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Juristische Vertretung verletzter ärztliche Sorgfaltspflichten gegenüber Patienten

Vertretung von Patientenrechten im Arzthaftungsrecht

Auch Ärzte machen Fehler. Allerdings wiegen diese schwer. Denn im Gegensatz zu anderen Berufen sind die durch Ärzte verursachten Fehler meist mit gravierenden Folgeschäden körperlicher oder seelischer Art für Patienten verbunden. Kommt es zu einem solchen Kunstfehler, ist den meisten Patienten nicht bewusst, dass sie als Patient Rechte haben, die sie mit Hilfe einer auf Arzthaftungsrecht spezialisierten Kanzlei geltend machen können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Rechte als Patient kennen.

Welche Inhalte hat das Arzthaftungsrecht?

Das Arzthaftungsrecht umfasst alle zivilrechtlichen Normen, die die Verantwortlichkeit eines Arztes gegenüber seinen Patienten zum Inhalt haben und sich auf die Verletzung von ärztlichen Sorgfaltspflichten beziehen. Die ärztliche Sorgfaltspflicht ergibt sich einmal aus dem zwischen dem Arzt und dem Patienten bestehenden Behandlungsvertrag. Sofern es sich um Schadenersatzansprüche handelt, kann sich die Arzthaftung bei Verstößen gegen die ärztliche Sorgfaltspflicht auch aus § 823 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ergeben.

Verstöße gegen die ärztliche Sorgfaltspflicht

Spezialisierte Anwaltskanzleien wie die von Bärbel Ritter aus Reutlingen hat bereits eine Vielzahl von Patienten rechtlich vertreten, die in einem Patientenrecht verletzt worden sind und mit Hilfe einer Kanzlei ihre Ansprüche im Arzthaftungsrecht durchgesetzt haben. Ein Patientenrecht wird immer dann verletzt, wenn ein Arzt seiner ärztlichen Sorgfaltspflicht zuwider handelt. Zu den ärztlichen Sorgfaltspflichten gehören insbesondere die Aufklärungspflicht gegenüber dem Patienten, eine fachgerechte Behandlung sowie die Dokumentationspflicht.

  1. Aufklärungsfehler
    Die Haftung eines Arztes wird im Arzthaftungsrecht dann begründet, wenn die Aufklärung gegenüber einem Patienten fehlerhaft war oder versäumt wurde. Umfassende Informationen über die Diagnose sowie über die Behandlungsmethoden sind die Basis für die Einwilligung des Patienten. Denn jeder ärztliche Eingriff ist dem Grunde nach eine Körperverletzung, die sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich nur mit der Einwilligung des Patienten gerechtfertigt ist. Klärt Ihr Arzt Sie also nicht oder nur fehlerhaft auf, verletzen diese Aufklärungsversäumnisse oder Aufklärungsfehler Ihr Patientenrecht und lösen einen Anspruch im Arzthaftungsrecht aus, den Sie als Patient mit einer Arzthaftungs-Kanzlei rechtlich durchsetzen können.
  2. Behandlungsfehler
    Der zweite große Bereich im Arzthaftungsrecht sind Behandlungsfehler. Grundsätzlich ist ein Arzt zu einer fachgerechten Behandlung seines Patienten verpflichtet. Entspricht die Behandlung jedoch nicht dem Facharztstandard, also dem Erkenntnisstand des jeweiligen medizinischen Fachbereiches, und kommt es zu einem Behandlungsfehler, dann können Sie als Patient mit Unterstützung einer Rechtsanwaltskanzlei Ansprüche im Arzthaftungsrecht geltend machen.
  3. Fehlerhafte Dokumentation
    Ein weiteres Patientenrecht ist die Dokumentationspflicht. Die Behandlungsdokumentation kann ein entscheidendes Beweismittel bei der Geltendmachung von Ansprüchen im Arzthaftungsrecht sein. Im Rahmen seiner Dokumentationspflicht muss ein Arzt nämlich lückenlos, fehlerfrei und zeitnah die Diagnose sowie die Behandlung dokumentieren. Dazu gehören auch Röntgenbilder, Laborbefunde und andere Untersuchungen, anhand derer die Diagnose sowie die Behandlung nachvollzogen werden können. Weist die Behandlungsdokumentation Lücken auf oder ist sie fehlerhaft, dann wirkt sich das auf die Beweislast im Rahmen eines Verfahrens im Arzthaftungsrecht aus, und es kommt zu einer sogenannten Beweislastumkehr.

Die Beweislastumkehr im Arzthaftungsrecht

Im Arzthaftungsrecht ist die Beweislast bedeutsam. Gerade dieser Aspekt stellt im Arzthaftungsrecht besondere Anforderungen an die Beweisführung, weshalb es ratsam ist, sich als Patient eine auf Arzthaftungsrecht spezialisierte Kanzlei an die Seite zu holen, um das verletzte Patientenrecht erfolgreich einzuklagen. Verstößt beispielsweise ein Arzt gegen seine Aufklärungspflicht, muss er beweisen, dass er Sie als Patient ordnungsgemäß aufgeklärt und informiert hat. Kann der Arzt diesen Nachweis nicht erbringen, müssen Sie als Patient schlüssig darlegen, warum sie unter der Voraussetzung, dass Ihnen alle Umstände bekannt sind, die konkrete Behandlung abgelehnt hätten. Ebenso verhält es sich bei Vorliegen von Behandlungsfehlern. Hier sind Sie als Patient in der Beweispflicht und müssen nachweisen, dass Sie falsch behandelt worden sind. Handelt es sich indes um einen groben Behandlungsfehler, findet eine Beweislastumkehr zu Ihren Gunsten statt. Das heißt, der Arzt muss nachweisen, dass der Schaden nicht durch einen von ihm verursachten Behandlungsfehler entstanden ist.

Aus alldem ist ersichtlich, dass das Arzthaftungsrecht eine auch für Juristen anspruchsvolle Materie ist. Hier kommt es auf Erfahrung, auf eine exzellente Kenntnis der Rechtsmaterie sowie auf eine klug aufgebaute Argumentation im Rahmen der Beweisführung an. Vertrauen Sie sich einer kompetenten Kanzlei an - Die Anwälte für Medizinrecht und Arzthaftung kämpfen für Ihr Patientenrecht!